Il Borgo di Larino

Das Dorf Larino ist eins mit der Natur, die es umgibt, keiner von beiden kann ohne den anderen sein. Die Häuser mit Steildächern sind eingebettet in das Grün der Olivenbäume und „Percuozz“, alten Eichenwäldern und aromatischen Kräutern, die man entlang der Pfade findet.

Der auf sanften Hügeln gelegene Ort Larino erzählt seine Geschichte und setzt glorreiche Schlachten und schreckliche christliche Verfolgungen im Amphitheater wieder in Szene. Die Straßen und Paläste erzählen von einer Vergangenheit, in der die Klamm namens „Vallone della Terra“ eine imaginäre Linie zwischen der antiken römischen Gemeinde Larinum, der mittelalterlichen Stadt Larino und dem historischen Zentrum der heutigen Stadt markiert.

Das Leben dieses Dorfes in der Region Molise richtet sich nach dem Kalender: jeder Monat bringt antike Traditionen, zu respektierende Bräuche und typische Gerichte mit sich, die mit einheimischem Wein verzehrt werden. Ein ununterbrochener Kreislauf, der auf den Mai wartet, den Monat, in dem Larino wieder aufblüht, dank einer explodierenden Natur, die alles, was sie umgibt, in ihren Bann zieht. Die Balkone und Wälder schmücken sich mit den unendlichen Schattierungen der Blumen, die Wiesen erstrahlen in saftigem Grün, die Glocken läuten zum Fest: es ist der Monat des Schutzpatrons San Pardo. In den Tagen der Feierlichkeiten erstrahlt die Stadt, Raum und Zeit scheinen ihren rastlosen Lauf anzuhalten, in den Straßen ziehen Ochsen die uralten, farbenfroh geschmückten Karren. Es ist die Zeit der Freude und des Lachens, es ist der Moment, den Heiligen zu ehren und den Ort Larino zu feiern, der nach dem langen Winter wiederauflebt.

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Die Geschichte

Larino erhebt sich auf der Ebene von San Leonardo, einem Gebiet, das reich an historischen Zeugnissen ist, dievon menschlichen Siedlungen bereits zu prähistorischen Zeiten berichten. Die Gründung der Stadt Larino ist sehr alt und geht auf fünfhundert Jahre vor der Gründung Roms zurück. Ihre Ursprünge liegen in der samnitischenFrentani-Bevölkerung, die den Ort Frenter gründete. Dieser erste bewohnte Kern wurde zerstört und später unter dem Namen Ladinod neu gegründet. Der Name wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrmals geändert, bis im 19. Jahrhundert “Larino" daraus wurde.

In der Römerzeit war Larinum eine sehr wichtige Gemeinde, die zahlreichen auf dem Gemeindegebiet verteilten Thermen, vor allem aber das imposante Amphitheater sind direkte Zeugnisse. Selbst der Anwalt Marco Tullio Cicerone, einer der bedeutendsten Autoren lateinischer Literatur, kam in den Jahren des Kaiserreichs nach Larino und sprach 66 v. Chr. im Forum der Stadt die berühmte Rede „Pro AuloCluentioHabito“aus, zur Verteidigung von AulusCluentius, ein römischer Adliger, der des Giftmordes angeklagt war.

In den Jahren des Zweiten Punischen Krieges, 219-201 v. Chr., kam es zu einem Zusammenstoß der von Hannibal angeführten Armee mit dem Diktator von Larino, Fabio Massimo.

Das Ankommen der Langobarden in Italien führte zu einer Abnahme der Bedeutung der Stadt, die Teil des Besitzes von Benevento und Hauptstadt einer der vierunddreißig Grafschaften wurde, in die das Gebiet aufgeteilt war.

In der Geschichte von Larino muss man mit Sicherheit die treibende Kraft einer alten Diözese anerkennen, die Ende des 5. Jahrhunderts gegründet wurde. Im Jahr 842 begann mit der Überführung der Reliquien des Heiligen Pardo der Exodus von der auf dem Hügel zu der auf der Ebene erbauten Stadt, die über Verteidigungsmauern verfügte, um die Bewohner vor den ständigen Angriffen der Sarazenen zu schützen. 1319 wurde die Kathedrale von Larino erbaut und 1564 beauftragte der Bischof Balduino den Bau des ersten katholischen Seminars.

Während des Mittelalters gewann Larinostark an Bedeutung, so dass das umliegende Gebiet als “Il larinate" bezeichnet wurde. Das Dorf entwickelt sich um den Palast der Carafa-Familie, Feudalherren, mit denen eine als Larino-Verschwörung bekannte Geschichte in Verbindung gebracht wird, die von Alexandre Dumas im Roman „Unregnoinsanguinato“ (Ein blutiges Königreich) erzählt wird. Der Autor der Romane “Der Graf von Montecristo" und “Die drei Musketiere" erfuhr nicht zufällig von den Geschehnissen, denn er verbrachte viel Zeit in Larino, einem seiner Lieblingsziele, wenn er nach Italien kam.

Im Jahr 1806 ging Larino mit der Umstrukturierung des Königreichs Neapel in den neuen Bezirk Molise über und erlangte damit eine eigene Autonomie.

Im Jahr 2000 verlieh der Präsident der Republik Carlo Azelio Ciampi Larino den Titel einer Stadt.

Am 31. Oktober und 2. November 2002 erschütterte ein schreckliches Erdbeben das ruhige Leben der RegionMolise, und Larino gehört zu den am stärksten betroffenen Gemeinden. Viele historische Gebäude wurden schwer beschädigt, das Herrenhaus wurde erst 2009 nach der Restaurierung wieder zum Rathaus, die Schulen und einige Kirchen bleiben jedoch geschlossen, da sie sich noch immer im Umbau befinden.

Die Kathedrale

Die Diözese Larino-Termoli ist relativ jung und wurde tatsächlich erst vor 30 Jahren gegründet. Larino besteht jedoch bereits seit dem 5. Jahrhundert vor Christus als Diözese, und die katholische Kirche hat eine zentrale Rolle in der Entwicklung der Stadt gespielt, vor allem aus Sicht des Sakralbaus. Die Kathedrale, die Mariä Himmelfahrt und dem Heiligen Pardo gewidmet ist, stellt das Symbol der Wichtigkeit des Christentums in Larino dar.Die Konstruktion wird 1319 beendet, mit Fertigstellung der Fassade, die von Papst Johannes XXII in Auftrag gegeben worden war, die jedoch vielen Veränderungen unterworfen wurde, und somitihre ursprünglichen Eigenschaften verlor. Die Fassade wurde zudem aus einem sehr empfindlichen Stein gefertigt und muss aus diesem Grund ständig restauriert werden.

Die Kathedrale ist als Quadrat gebaut, dem Symbol Christi. Die Fassade wird durch ein Portal im romanisch-apulischen Stil geprägt, mit einer Reihe von kleinen Säulen, die sich rund um die Lünette verengen, in der man das Relief einer Kreuzigung sehen kann, und einen Engel, der von oben zu Jesu Rettung herbeieilt.

In der Mitte sieht man eine gotische Rosette mit dreizehn Strahlen, die Jesus Christus und seine Jünger symbolisieren, daneben sind die Zeichen der vier Evangelisten und das Lamm Christi zu erkennen. Letzteres ist das einzige Symbol, das sich zweimal in der Fassade wiederfindet, nämlich auch im zentralen Giebel. Das Lamm ist eine wiederkehrende Figur in der christlichen und jüdischen Religion, es stellt das Opfer Christi dar, aber auch ganz allgemein das Opfer der Menschheit.

Im Inneren ist der romanische und gotische Stil im frühen achtzehnten Jahrhundert von barocken Verzierungen verdrängt worden, die später nur teilweise beseitigt wurden. In der Kathedrale gibt es verschiedene Altäre, unter denen sich einer mit Bischofs-Thron besonders hervorhebt. Er wurde von LorenzoTroccoli angefertigt, einem der größten neapolitanischen Marmorbildhauer. Der Bischof beauftragte denselben Künstler mit der Anfertigung aller Altäre in Larino sowie den Nachbargemeinden.

Der Herzogspalast und das Stadtmuseum

Der Herzogspalast von Larino wurde während der langobardischen Herrschaft von den normannischen Herzögen zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert erbaut. Heute befindet sich das Gebäude im Zentrum der Ortschaft, aber wahrscheinlich war es auch schon in der Antike in der Nähe der wichtigsten Straßenachse. Im Laufe der Jahre wurde es mehrfach umgebaut, von einem einfachen Bauwerk zu einer Festung enormer Ausmaße und schließlich zu einer noblen Residenz der letzten Feudalherren von Larino, der Familie De Sangro. Im neunzehnten Jahrhundert erwirbt die Gemeinde das Gebäude, es werden weitere Änderungen vorgenommen und so entsteht der Eingang zur Piazza Vittorio Emanuele.

Nach dem schweren Erdbeben in der RegionMolise im Jahr 2002 wurde das Gebäude restauriert und erst im Jahr 2009 wiedereröffnet. Heute dient es als Rathaus und im Raum des Bürgermeisters kann man ein Fresko aus dem Jahr 1907 bewundern, das von Luigi Benevento realisiert wurde, und einen Flügel, das Symbol der StadtLarino zeigt.

In der dritten Etage des Gebäudes befinden sich die Stadtbibliothek und das Stadtmuseum. Als die ersten Überreste des römischen Amphitheaters gefunden wurden, benötigte die Stadt einen Ort, um die wichtigsten historischen Zeugnisse aufzubewahren, und damit wurde dieses Museum gegründet. Wie in der Nachkriegszeit üblich, wurden die im Amphitheater gefundenen Mosaikpflaster entfernt und in das neue Museum gebracht, wo sie sich heute noch befinden. An diesem Ort kann man auch Zeugnisse des Lebens der Menschen aus dem Gebiet um Larino und der Bedeutung der Stadt in der Vergangenheit bewundern, die noch deutlicher durch die eigenen, in Larino geprägten Münzen hervorgehoben wird, die zwischen dem III. und II. Jahrhundert v. Chr. eine größere Bedeutung hatten.

 Amphitheater

Das Amphitheater von Larino ist das eindeutigste Zeugnis der Größe der Stadt während des römischen Zeitalters. Es entstand während Flavios Reich, dank der Finanzierung eines Senators, der aus Larino stammte.

Aus den durchgeführten Studien geht hervor, dass das Amphitheater etwa elftausend Zuschauer aufnehmen konnte. Es wurde teilweise in die Tuffsteinfelsengehauen und teilweise darüber gebaut. Es war ein stark dekoriertes und mosaikreiches Gebäude, von dem heute nur noch die Arena mit Podium und einige architektonische Elemente erhalten sind.

Während der Ausgrabungen wurde außerdem festgestellt, dass ein Teil der nahegelegenen Konstruktionen abgerissen werden musste, um ein Werk solch enormer Ausmaße zu schaffen. Tatsächlich wurden die Überreste eines Friedhofsaus dem 8. Jahrhundert v. Chr. und einer Straße aus dem 6. Jahrhundert v. Chr gefunden.

Das Amphitheater war lange Zeit in Betrieb und auch während der Nutzung mussten Restaurierungsarbeiten durchgeführt werden.

Das römische Amphitheater geriet im späten Kaiserreich in Vergessenheit und wurde im Mittelalter als Grabstätte genutzt.

Larinum

Früher bauten die Römer ihre Thermen in der Nähe großer öffentlicher Orte, das erklärt, weshalb sich in der Nähe des Larino-Amphitheaters ein Thermalgebäude aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. befindet. Sie waren nicht die einzigen in Larino, aber die Thermalbäder des Amphitheaters zeichnen sich durch Meerestier-Darstellungen aus und durch ähnliche Pflasterungen wie die der Thermen aus Rom und Pompeji. In den folgenden Jahrhunderten wurden die Überreste von Larinumdurch andere Konstruktionen verbaut. Aus diesem Grund wurde auf den Thermen des Amphitheaters eine Villa errichtet, in der dieursprüngliche römische Pflasterung erhalten geblieben ist. Heute beherbergt sie ein Museum.

Im jetzigen Kindergarten wurden Ausgrabungen durchgeführt, die die Überreste einer gepflasterten Straße ans Licht brachten, auf der einen Seite mit einigen Werkstätten, auf der anderen Seite mit Wohnhäusern, mit Mosaikfußböden, darunter das bekannteste Mosaik desKontharos.

Larino hatte auch ein wichtiges Forum, das ab dem 1. Jahrhundert n. Chr. kleiner wirkte, da einige imposante Gebäude gebaut wurden. Aus diesem Grund wurde in der Gegend von Torre Sant’Anna ein ganzes Handwerksgebiet gefunden, und weitere öffentliche Gebäude, die wahrscheinlich für forensische Tätigkeiten genutzt wurden. In der Nähe befand sich auch ein antikes römisches Stadthaus, das um das zentrale Atrium herum angeordnet war und mit bunten Steinen gepflastert war. Im Bereich des Forums wurde auch ein quadratisches Gebäude gefunden, das mit dem Mars-Tempel aus dem ersten Jahrhundert zusammenfallen könnte. Ein weiterer heiliger Ort, diesmal aus hellenistischer Zeit, wurde in der Nähe der Via Jovine gefunden.

Die Stadt Larinum war von der Nekropole umgeben, so verwundert es nicht, dass in den Vororten, in einigen Stadtteilen und in der Nähe des Bahnhofs Grabreste aus der Zeit vom 6. Jahrhundert v. Chr. bis zum 2. bzw. 3. Jahrhundert n. Chr. gefunden wurden.

Das Fest von San Pardo

Für Larino sind die Feierlichkeiten zu Ehren von San Pardo eine Wiedervereinigung mit der eigenen Geschichte und einer jahrhundertealten Tradition. Im Jahr 842 wurde Larino von den Sarazenen geplündert, die überall im Süden tobten. Aus diesem Dorf der RegionMolise stahlen die Türken auch die Reliquien der heiligen Märtyrer von Larino, mit denen die Bevölkerung tief verbunden war. Um sie wieder nach Hause zu bringen, machen sich die wenigen Überlebenden auf den Weg nach Lesina, dabei fallen sie in das Grab, in dem sich der Leichnam von San Pardo befindet. Die Entdeckung wird sofort als göttliches Zeichen gedeutet und deswegen wird beschlossen, den Körper wegzubringen, in einem mit bunten Blumen geschmückten Wagen.

Noch heute ziehen in Larino vom 24. bis 27. Mai mehr als hundert Wagen in Prozessionen durch die Straßen der Ortschaft, gezogen von echten oder aus Holz geschnitzten Ochsen. Das Herrichten der Karren ist eine Tradition, an der ganze Familien beteiligt sind, die einem richtigen Vorbereitungsritual folgen. Im Laufe des Monats Mai bereiten die Frauen Papierblumen, Bänder und Decken vor, die erst am 24. Mai auf die Karren gelegt werden. Am 25. fahren die Karren von einer Kapelle ab, die dem larinesischen Märtyrer San Primiano gewidmet ist. Sie fahren die Statuen der Heiligen die ganze Nacht hindurch und nähern sich dem Altstadtzentrum. Am 26. Mai bewegt sich der Wagenumzug von einem Ende des historischen Zentrums zum anderen;das Fest endet am 27. Mai, nachdem San Primiano in sein „Zuhause“ zurückgebracht wird und nach dem Gottesdienst eine fröhlicheBewirtung stattfindet, die bei der Kathedrale vonLarino endet, wohindie Statue von San Pardo zurückgebracht wird.

Die Tradition der larinesischen Karren gehört zu den ältesten und lebendigsten der christlichen Tradition und bringt Besucher aus ganz Italien in die Ebene von San Leonardo.

Der Kult des heiligen Josef

Der heilige Josef war ein armer Mann, der einen Sohn des Herrn als Geschenk annahm und ihn großzog, ohne sich jemals seiner Herkunft und seiner bescheidenen Arbeit alsZimmermann zu schämen. Der Josefs-Kult ist heute eine Tradition, die nur noch wenige Menschen pflegen, aber in der Vergangenheit war er in Larino sehr präsent. Die Rituale für das Josefs-Fest begannen am 23. Januar, dem Tag seiner Hochzeit, und endeten am 19. März, einem Datum, das den Überfluss darstellt. Zu diesem Anlass lud jede Familie drei Bettler zum Essen an ihren Tisch: einen jungen Mann, eine Frau und einen Alten; diesen wurden Gerichte aus Gemüse, Hülsenfrüchten und Kabeljau angeboten.

Die sogenannten „Tische des heiligen Josef“ sind in einigen Dörfern und insbesondere im Salento ein gängiger Brauch. In Larino wurden sie neun Tage vor dem 19. März mit feinen Leinentischdecken dekoriert, um die Novene vorzubereiten, und am 18. März wurden sie gesegnet. Auf jedem Altar befanden sich Glasglocken, die kleine Heiligenstatuen bewachten.

Um die Vorbereitung der Tische des heiligen Josef kümmern sich alle Frauen der Familie, die bereits eine Woche zuvor die Brotkrumen für die Zubereitung der Nudeln vorbereiten. Nach der Segnung der Altäre, die um Mitternacht stattfindet, beginnt die Zubereitung von dreizehn Gerichten, darunter Bohnen, Chicorée, Fisch, Zitrusfrüchte, Spargel, Reis, Schnecken: alles außer Fleisch, als Zeichen des Respekts vor der Fastenzeit. Während der Zubereitung wird nichts verkostet, da als erstes die eingeladene Frau, der Alte und der junge Mann probieren müssen. Ein weiterer Brauch, der mit dem Josefs-Kult verbunden ist, ist das Pilgern durch die Kapellen der Stadt, wobei allen Besuchern die “scripelle" angeboten werden (eine Art Teigfladen).

In Larino heißt eines der symbolischen Gerichte dieses Festes„Maccarruni di San Giuseppe“, es sindBucatini mit Brotkrumen und dreizehn weiteren Zutaten. Sie werden mit den Händen gegessen und haben einen hohen symbolischen Wert für die Menschen in Larino.

Alexandre Dumas (der Ältere) und die Larino-Verschwörung

Alexandre Dumas ist ein französischer Schriftsteller, Autor von „Der Graf von Monte Cristo“ und „Die drei Musketiere“, einige der wichtigsten Klassiker der Weltliteratur.

Der französische Dramaturg, der auf ein Ereignis aus dem Jahr 1679 aufmerksam wurde, das als “Larinesische Verschwörung" bekannt war, beschloss, in seinem Roman “Ein blutiges Königreich", besser bekannt als “Luisa Sanfelice", davon zu erzählen.

Dumas entschied, seinen Roman etwa ein Jahrhundert später spielen zu lassen, d.h. 1799 inmitten der neapolitanischen Revolution.

Die Larino-Verschwörung wurde von den örtlichen Adligen mit Unterstützung des Klerus angestiftet,um die feudale Macht zu stürzen. Das Opfer war Francesco Maria Carafa, der vor dem steilen Aufstieg zum Kapuzinerkloster tödlich getroffen wurde.

Aldo Biscardi

Aldo Biscardi wird am 26. November 1930 in Larino geboren. Nach seinem Jurastudium an der Universität Federico II in Neapel beginnt er seine journalistische Karriere in der Redaktion der Zeitung “Il Mattino".

1979 wechselt er zum Fernsehsender Rai, 1980 startet er auf dem Kanal Rai 3das Programm “Der Montagsprozess", das sich hauptsächlich mit der Fußballliga der Serie A befasst.

1983 verlässt er den Sender Rai, nach einer Auseinandersetzung mit Silvio Berlusconi, und wechselt zu Tele+ und später zu TeleMontecarlo, dem heutigen Sender La7.

Aldo Biscardi, Fernsehmoderator, Journalist und Direktor verschiedener Sportzeitungen, stirbt am 8. Oktober 2017 im Alter von 86 Jahren in Rom.

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